Geh in dich – Reflexion als Motor nach vorn

Denkst du regelmäßig über deine Fehler und deren Konsequenzen nach? Heute möchte ich einmal meine Gedanken zum Thema Fehler machen und ehrlichem Reflektieren mit dir teilen.

Lebst du in den Tag hinein und reflektierst dein Geschehen von gestern nicht so wirklich? Manchmal kann der Blick auf dein Fehler im ersten Moment schmerzhaft und extrem unangenehm sein. Scham und weitere Gefühle können dabei in dir hochkommen. Aber du kannst aus den Fehlern von gestern für heute und morgen profitieren. Erfolgreiche Menschen berichten immer wieder davon, dass sie am meisten aus Fehlern gelernt haben. Wenn du weißt, was du nicht tun solltest, dann weißt du auch, was du tun musst, um erfolgreich zu sein!

Die Weihnachtszeit ist immer eine besondere Zeit, weil viele Menschen den stressigen Alltag für kurze Zeit loslassen und sich auf die Familie, Freunde und sich selber konzentrieren. Gerade das ist wichtig, um Energie für das neue Jahr zu tanken. Wer keine Pause macht, der wird ausbrennen. Auch im Vereinswesen sind die Phänomene häufiger zu sehen. Was anfangs mit großer Euphorie zu brennen begann, wird schnell zum Alltag, gefolgt von Frustration, bis hin zur ausgebrannten Resignation.

Wie reflektiere ich mich richtig?

Reflexion bedeutet, sich allein mit sich auseinanderzusetzen, ohne Einfluss von außen und mit dir selbst in Austausch zu gehen. Zettel, Stift oder digitale Unterstützer dürfen natürlich nicht fehlen, um dein Handeln festzuhalten und kritisch zu analysieren.

Folgende Fragen solltest du dir stellen, denn das Ziel ist die Frage:

Was war positiv und welche Punkte eher negativ?

Warum und wie ist es dazu gekommen?

Welche Auswirkungen hatte das?

Wie könntest du es beim nächsten Mal anders angehen?

Welche Learnings hast du für dich mitgenommen?

Was musst du in Zukunft anders machen, um erfolgreicher zu sein?

Na, kommst du bei den Fragen schon beim Lesen etwas ins Schwitzen? Das ist gut! Denn es sind zwar einfache Fragen, aber mitunter schwer herauszuarbeiten, weil die Antworten komplexer sind, als es scheint.

Wohlfühl-Orte für Retrospektiven

Zum Glück sind wir Menschen unterschiedlich, aber um in die Stille zu gehen, eignen sich ruhige Orte, in denen nicht sehr viel Hektik ist. Ich persönlich gehe gern spazieren und setze mich mitten in die Natur, mit einem schönen Ausblick irgendwo im Wald und lasse die Eindrücke auf mich wirken. Vor meinem inneren Auge lasse ich die Momente erneut vorbeiziehen und mache mir dabei Notizen auf meinem Smartphone. Im Anschluss setze ich mich mit leerem Blatt Papier an meinen Schreibtisch und füge die Puzzleteile zusammen. Danach hast du garantiert kein schlechtes Gefühl mehr, wenn du an einen Fehler vom letzten Mal denkst.

Fazit

Ok, ich geb`s zu: Reflexion kann sehr anstrengend und unangenehm sein, aber dein eigenes Scheitern aufzuarbeiten, lässt dich enorm daran wachsen. Niemand setzt sich gern mit sich selber auseinander und sucht nach Fehlern, aber es hilft dir langfristig, erfolgreicher zu sein. Nimm dir die Zeit, die du benötigst, nur Mut.

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.