Wie Kooperation für neue Mitglieder im Verein sorgen?

Und wieder hat ein langjähriges Mitglied gekündigt. Nicht aus Unzufriedenheit, sondern wegen Umzug oder anderen nachvollziehbaren Gründen. Kennst du das? Wie kannst du jetzt für den Ausgleich sorgen, dass am Ende des Jahres mindestens genauso viele Mitglieder im Verein sind wie letztes Jahr? Eine Lösung ist die strategische Partnerschaft oder anders gesagt: Kooperationen einzugehen. Wie das geht, erzähle ich dir gerne aus der eigenen Erfahrung.

Was sind Kooperationen?

Gemeinsam sind beide stärker! Das ist der Grundgedanke, der bei einer Kooperation bzw. Partnerschaft entstehen soll. Es geht um den Zusammenschluss von zwei Organisationen. Jede Partei soll durch die Zusammenarbeit einen Vorteil genießen. Das Problem: Oftmals denken beide Parteien nur an ihren eigenen Vorteil und suchen einen fingierten Grund, um auf den anderen zuzugehen. Bei solchen Voraussetzungen stehen die Zeichen frühzeitig sehr schlecht. Verträge und Absichtserklärungen sind schnell geschrieben und produzieren nur Verwaltungsarbeit. Der Sinn einer Kooperation ist eine Aktivierung, die von Verein und Partner auch wirklich genutzt werden. Es werden oftmals nur Alibi Partnerschaften nach außen kommuniziert, aber schaut der Außenstehende genauer hin, wird er nur eine leblose Hülle vorfinden.

Wie kannst du wirklich erfolgreiche Partnerschaften aufbauen?

Kennst du das Wort Win-Win? Im Grunde ist es ein Win zu wenig. Ich habe oben von Aktivierung gesprochen. Eine Partnerschaft hat die Aufgabe, mindestens eine dritte Partei neben dem Verein und dem Partner profitieren zu lassen. Dieser soll die durch die Partnerschaft entstehenden Vorteile genießen und somit die Kooperation auch wirklich entstehen lassen. Ich hatte oben von einer leblosen Hülle gesprochen, die genau dann entsteht, wenn die Kooperation nicht aktiviert wird und das bedeutet, dass die Partei, die durch die Partnerschaft profitieren soll, keinen Vorteil sieht oder keinen Vorteil genießt. In dem Schaubild kannst du es noch einmal genauer erkennen.

Bei einer Win-Win-Win Situation geht es immer darum, dass zwei Parteien einer dritten Partei einen Vorteil verschaffen möchte. Wenn das passiert, wird aus der Kooperation auch wirklich ein Mehrwert.

Neue Mitglieder durch Kooperationen entstehen lassen – Anleitung

Wie kannst du also für deinen Verein jetzt neue Mitglieder entstehen lassen. Je nachdem, welches Vereinsangebot du schaffst, kannst du dir überlegen, welche Organisationen im täglichen Alltag deine Arbeit benötigt. Dein Verein schafft durch das Angebot einen Vorteil für die Organisation, weil die Mitarbeiter zusätzlich geschult werden. Der Vorteil für den Verein sind neue Mitglieder. Der Vorteil für die Mitarbeiter sind neben der Weiterentwicklung auch die sozialen Aspekte, wie Geselligkeit und Spaß in der Freizeit.

Beispiel Kampfsportverein: Als Kampfsportverein kannst du Mitarbeiter in der Verwaltung, die Kundenkontakt haben, fördern. Warum? Durch das Erlernen einer Kampfkunst werden die Mitarbeiter selbstbewusster, was gerade bei krisenbehafteten Situationen für mehr Gelassenheit sorgt. Die Firma profitiert von einer Weiterbildung der Mitarbeiter, die positiven Einfluss auf die Arbeit hat. Der Verein profitiert von neuen Mitgliedern und der Mitarbeiter erlernt eine Kampfkunst. Darüber hinaus kann er sich im Vereinsleben integrieren und neue Menschen kennenlernen. Eine Win-Win-Win Situation für alle Beteiligten.

Fazit

Kooperationen müssen nicht nur auf dem Papier festgehalten werden, sondern wirklich für alle Parteien einen Vorteil bringen. Ohne wirklichen Mehrwert entsteht nur eine leblose Hülle. Schreibe gerne in die Kommentare, was bei dir so klappt und welche Kooperationen gut funktionieren, damit wir hier sammeln können. 

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